Mitglied werden
Mitglied zu werden bringt dir Gemeinschaft, Orientierung, Verantwortung, Erlebnisse und ein Netzwerk, das weit über die Schulzeit hinausreicht.
Auf dieser Seite erfährst du, was eine Mitgliedschaft in Österreichs größtem Schülernetzwerk bietet.
Vorteile einer Mitgliedschaft
Eine Mitgliedschaft in einer der über 160 Verbindungen in Österreich bringt dir
#mkvbringts
Begleite in unserem Video einen jungen Mann auf seiner Reise durch den MKV:
Mitglied werden
Mitglied im MKV wird man nicht beiläufig. Wer sich bewusst für einen Bund fürs Leben entscheidet, durchläuft einen Aufnahmeprozess in mehreren Schritten:

Mitglieder des MKV sind…
FAQ für Eltern
Wir haben hier die wichtigsten Fragen zu einer Mitgliedschaft in einer MKV-Verbindung zusammengefasst.
Thema: Was ist der MKV?
Der MKV ist der Dachverband der katholischen, farbentragender Schülerverbindungen in Österreich. Im Zentrum stehen vier Prinzipien: religio, patria, scientia, amicitia – also gelebter katholischer Glaube, Verantwortung für Österreich in Europa, (Weiter-)Bildung und lebenslange Freundschaft.
Werte werden nicht nur „besprochen“, sondern finden im Alltag statt: Verantwortung übernehmen, Haltung zeigen, Respekt im Miteinander, Verlässlichkeit, Leistungsbereitschaft, Diskussions- und Reflexionsfähigkeit. Das passiert durch Veranstaltungen, in Funktionen/Ämtern und im generationenübergreifenden Lernen.
Der MKV ist katholisch – und steht dazu. Das heißt: Orientierung an der christlichen Soziallehre, religiöse Bildung und die Einbindung in kirchliches Leben sind Teil des Selbstverständnisses.
MKV-Verbindungen verstehen sich als Erziehungs-, Bildungs- und Wertegemeinschaft und wollen Mitglieder befähigen, Verantwortung in Schule, Gemeinde und Gesellschaft zu übernehmen – sichtbar etwa durch Bildungsarbeit, Vorträge und Engagement vor Ort.
Thema: Abgrenzung
Nicht zuletzt aus seinen katholischen Überzeugungen heraus lehnt der MKV lehnt Duell und Mensur entschieden ab. Der MKV steht in einer katholischen Tradition, die sich in zentralen Punkten klar vom „schlagenden“ bzw. national-freiheitlichen Korporationswesen abgrenzt.
Der MKV ist wertegebunden (religio, patria, scientia, amicitia), aber parteipolitisch ungebunden. Die gesellschaftspolitischen Überzeugungen des MKV orientieren sich daran. Ein Engagement einzelner Mitglieder gesellschaftspolitischer oder auch parteipolitischer Natur findet innerhalb dieser Werte auf den unterschiedlichen Ebenen regelmäßig statt.
Nein. Der MKV ist gesellschaftlich engagiert, aber nicht an eine Partei gebunden. Er will junge Menschen zur verantwortungsvollen Teilhabe am öffentlichen Leben befähigen – ohne parteipolitische Festlegung. So wurde beispielsweise 1973 auf Initiative des MKV die Schülerunion gegründet, die heute einen Großteil der Schülervertretungsmandate in ganz Österreich hält.
Thema: Mitgliedschaft: Für wen, wie und unter welchen Bedingungen?
An Schüler, die Bildung ernst nehmen, Verantwortung übernehmen wollen und Freundschaft pflegen möchten – und dabei Werte wie ihren katholischen Bezug nicht als „Privatsache“, sondern als Orientierung verstehen.
Der MKV ist aus seiner Tradition ein Verband für Burschen. In Österreich gibt es eigenständige Mädchenverbindungen und -verbände.
Die Aufnahmekriterien orientieren sich an den vier Prinzipien: Wichtig ist, eine maturaführende Schule zu besuchen bzw. abgeschlossen zu haben, katholischen Glaubens zu sein und sich zu Österreich zu bekennen. Über eine Aufnahme entscheidet immer die einzelne Verbindung, nicht der Verband.
Typisch ist ein Kennenlernen über einen gewissen Zeitraum hinweg: Teilnahme an ausgewählten Veranstaltungen, Gespräche mit Aktiven und Verantwortungsträgern, und erst danach eine Entscheidung. Ziel ist, dass beide Seiten wissen, ob es wirklich passt.
Nein. Die Zeit nach dem Beitritt bis zum Abschluss der Schule bzw. auch darüber hinaus stellt auch im Sinne des gelebten Generationenvertrags eine aktive Zeit dar; aber auch darüber hinaus bleibt man in lebenslanger Verbundenheit Mitglied der Verbindung und unterstützt die Jungen, die gleichen Entwicklungspotenziale nutzen zu können.
Thema Alltag: Zeit, Veranstaltungen, Vereinbarkeit
Das hängt stark vom Engagement ab. Grundsätzlich gilt: Die Mitgliedschaft in einer Verbindung kann das schönste Hobby der Welt sein, und das Engagement innerhalb von Verbindung und Verband kann für das weitere Leben prägen und vieles vermitteln.
Typisch sind: Gemeinschaftsabende, Bildungsabende/Vorträge, Ausflüge, gemeinsame Projekte, Gottesdienst/feierliche Anlässe sowie verbandliche Schulungen. Das Ziel ist ein sinnvoller Mix aus Bildung, Gemeinschaft und gelebter Tradition im Rahmen der vier Prinzipien und des Bildungsanspruchs des MKV.
Das ist von Verbindung zu Verbindung unterschiedlich. Üblich sind regelmäßige Treffen (z.B. wöchentlich oder 14-tägig) plus einzelne Höhepunkte im Semester (Ausflüge, Bildungsformate und ähnliches). Der MKV selbst veranstaltet in Ergänzung zu den Verbindungsprogrammen diverse (Weiter-)Bildungsformate und Schulungen sowie die jährliche Verbandstagung, den Pennälertag, zu Pfingsten.
Schule hat Vorrang. Verbindungen achten darauf, dass Engagement und schulische Anforderungen zusammenpassen. In Phasen höherer Belastung (Schularbeiten/Matura) wird darauf natürlich Rücksicht genommen.
Thema Bildung im MKV
Der MKV versteht Bildung als Kernprinzip. Das heißt nicht, dass sich der MKV nur als zusätzlicher „Nachhilfeverein“ versteht, sondern sehr häufig durch Motivation, Lernkultur, Vorbilder, Erfahrungsaustausch und konkrete Unterstützung beim Lernen im Rahmen der Möglichkeiten der Verbindung seine Mitglieder begleitet.
Vor allem „Lebenskompetenzen“, die man selten systematisch in der Schule trainiert:
- Rhetorik & Auftreten (Argumentieren, strukturieren, präsentieren)
- Leitung & Verantwortung (Funktionen übernehmen, Entscheidungen treffen)
- Organisation (Veranstaltungen planen, Teams koordinieren, Verbindlichkeit schaffen)
- Diskussionskultur (Widerspruch aushalten, fair debattieren, Protokollführung)
- „Mentoring“ über Generationen (lernen & weitergeben)
Diese Bildungsarbeit ist im MKV bewusst hoch gehalten und wird auch durch ein mehrstufiges Schulungsprogramm (Links zu KFS & TrAk) unterstützt.
Thema Gemeinschaft
Im Kern: Verlässlichkeit, respektvoller Umgang, Bereitschaft mitzugestalten und die Prinzipien ernst zu nehmen. Es geht nicht um „blinden Gehorsam“, sondern um Gemeinschaftsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.
Neue Mitglieder werden im Sinne des gelebten Generationenvertrags begleitet: durch schrittweise Einführung ins Verbindungsleben und durch passende Aufgaben. Ziel ist Zugehörigkeit ohne Überforderung.
Ja – typischerweise ein Kennenlernen mit anderen, jungen Mitgliedern, damit Einstieg und Orientierung leicht fallen.
Ja. Üblicherweise gibt es in jeder Verbindung verantwortliche Personen (z.B. Ansprechpartner für die Jung-Mitglieder, aber auch für die Eltern, Seelsorger und ähnliches), an die man sich wenden kann.
Elternkontakt ist willkommen – in der Praxis handhaben das die Verbindungen unterschiedlich. Viele bieten zumindest Eltern-/Informationsabende oder Einladungen zu geeigneten Programmpunkten an, immer sind die Eltern gerne gesehen.
Das ist von Verbindung zu Verbindung unterschiedlich, der Beitrag ist aber an die jeweilige Lebenssituation angepasst. Auch hier ist der Generationenvertrag ein wichtiger Punkt – wer im Berufsleben steht, trägt in der Regel mehr bei als ein Schüler. Transparenz ist jedenfalls gegeben: Der konkrete Betrag wird im Aufnahme-/Kennenlernprozess offen kommuniziert.